AndreasKlinik und Klinik Hirslanden Zürich

Keine Kostendeckung in der privaten oder halbprivaten Abteilung der AndreasKlinik Cham und Klinik Hirslanden Zürich

Die privaten Hirslanden-Spitäler AndreasKlinik in Cham und Klinik Hirslanden (Witellikerstrasse) in Zürich haben aktuell keinen gültigen Vertrag mit der CONCORDIA für die private und die halbprivate Abteilung.

Einschränkungen für CONCORDIA-Versicherte in den privaten und halbprivaten Abteilungen

Zu unserem grossen Bedauern verursacht dieser vertragslose Zustand Einschränkungen für Versicherte der CONCORDIA, die sich in den Hirslanden Spitälern AndreasKlinik in Cham und Klinik Hirslanden in Zürich stationär auf der privaten oder halbprivaten Abteilung behandeln lassen möchten.
 

Was bedeutet der vertragslose Zustand mit der AndreasKlinik Cham und der Klinik Hirslanden Zürich für unsere privat-, halbprivat- und LIBERO-versicherten Kundinnen und Kunden?

Bei Aufenthalten in der privaten oder halbprivaten Abteilung besteht

  • in der AndreasKlinik in Cham bei einem Spitaleintritt ab Montag, 13. Juni 2022 und
  • in der Klinik Hirslanden in Zürich bei einem Spitaleintritt ab Montag, 18. Juli 2022

keine volle Kostendeckung mehr.

 

Falls Sie einen stationären Aufenthalt in der privaten oder halbprivaten Abteilung der AndreasKlinik Cham oder der Klinik Hirslanden Zürich planen, bitten wir Sie dringend, sich mit unserer Hotline in Verbindung zu setzen:

Gerne suchen wir mit Ihnen zusammen eine gute Alternative.
 

Ihre Alternativen, damit für Sie keine ungedeckten Kosten entstehen

  • Behandlung in der privaten oder halbprivaten Abteilung eines anderen Spitals mit voller Kostendeckung. Bei der überwiegenden Anzahl aller Spitäler in der Umgebung sowie der grossen Mehrheit aller Spitäler in der Schweiz besteht für CONCORDIA-Versicherte volle Kostendeckung. Wir helfen Ihnen gerne bei der Suche nach einer guten Alternative: Tel. +41 41 228 13 22.
  • Stationärer Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung der AndreasKlinik in Cham oder der Klinik Hirslanden in Zürich.
     

Die Privatkliniken haben eine Aufklärungspflicht und müssen die Patientinnen und Patienten rechtzeitig vor Spitaleintritt über den vertragslosen Zustand informieren. Versicherte, die sich ab den genannten Daten trotzdem in der privaten oder halbprivaten Abteilung dieser Privatkliniken behandeln lassen, müssen einen Teil der Kosten selber tragen.

Die Verträge mit den beiden Privatkliniken mussten von der CONCORDIA aus folgenden Gründen gekündigt werden:

Preisforderungen der Kliniken nicht gerechtfertigt

Die Tarife für die privaten und halbprivaten Abteilungen in den beiden Privatkliniken sind im Vergleich zu anderen Spitälern deutlich überhöht und in Bezug auf die angebotenen Leistungen nicht nachvollziehbar. Zudem entsprechen die Abrechnungen nicht den Vorgaben der Aufsichtsbehörden.
 

Die CONCORDIA setzt sich für faire Preise ein, damit die Prämien bezahlbar bleiben

Die CONCORDIA geht mit den Prämiengeldern ihrer Kundinnen und Kunden sorgfältig um und setzt sich im Interesse der Prämienzahlenden für eine qualitativ hochstehende und gleichzeitig kostengünstige Medizin ein. Wir haben unseren Versicherten versprochen, Verantwortung zu übernehmen und uns dafür einzusetzen, dass die Prämien bezahlbar bleiben. Aus diesem Grund fordern wir von den Kliniken faire und nachvollziehbare Preise.
 

Intervention der FINMA

Zudem hat die Aufsichtsbehörde FINMA die Krankenversicherer dazu aufgefordert, alle Verträge mit den Spitälern anzupassen. Konkret müssen die Krankenversicherer bei den Spitälern transparente und nachvollziehbare Abrechnungen einfordern, aus denen die Mehrleistungen, welche die Spitäler für halbprivat und privat Versicherte erbringen, klar ersichtlich sind.

Wir bitten Sie um Entschuldigung für entstehende Unannehmlichkeiten!

Die Einschränkungen, die für betroffene Versicherten aufgrund dieser Situation entstehen, bedauern wir ausserordentlich. Wir bitten Sie dafür in aller Form um Entschuldigung! Die CONCORDIA setzt weiterhin alles daran, eine Lösung zu finden und hofft, dass auch die Hirslanden Kliniken dazu Hand bieten.