Hepatitis-C-Medikamente:

Das BAG hebt die Limitation auf

Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hebt die Einschränkung der Vergütung für Arzneimittel zur medikamentösen Behandlung der chronischen Hepatitis-C auf. Ab 1. Oktober 2017 übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung (OKP) die Kosten der Hepatitis-C-Medikamente für alle Betroffenen unabhängig von Virentyp und Krankheitsstadium. Dies war bisher nicht so. 

Nicht allen Hepatitis-C-Betroffenen konnten die Medikamentenkosten aus der OKP vergütet werden. Die CONCORDIA informierte deshalb Hep.-C-Betroffene, die aufgrund der Limitation nicht von den bis zu CHF 70'000 teuren Medikamenten profitieren konnten, über die Möglichkeit des Bezugs geprüfter Lizenzmedikamente aus dem Ausland. Die medizinische Begleitung erfolgte durch den behandelnden Arzt in der Schweiz. Als einziger Krankenversicherer in der Schweiz beteiligte sich die CONCORDIA an diesen Medikamentenkosten mit 50 % bzw. 75 % aus der Zusatzversicherung DIVERSA.

Aufgrund der erwähnten Anpassung des BAG ist dieser Bestell- und Vergütungsweg aus der DIVERSA ab sofort nicht mehr notwendig. Ihr behandelnder Arzt kennt die genauen Bestimmungen.