Spitalgang mit orangem Ball

Vertragsloser Zustand mit dem Universitätsspital Basel (USB)

Die CONCORDIA hat im Moment keinen gültigen Tarifvertrag mit dem Universitätsspital Basel (USB) für die private und die halbprivate Abteilung. Sieben andere Krankenversicherer sind in der gleichen Situation.

Der bis Ende 2017 gültige Vertrag zwischen der CONCORDIA und dem USB konnte nicht mehr weitergeführt werden, weil mit dem bisherigen Tarifsystem die Grund- und Zusatzversicherungsleistungen nicht getrennt abgerechnet werden. Damit besteht das Risiko, dass Leistungen vom USB doppelt (einmal über die Grund- und einmal über die Zusatzversicherung) in Rechnung gestellt und von der CONCORDIA auch doppelt bezahlt werden. Um Kontinuität und Planungssicherheit zu ermöglichen, hat sich die CONCORDIA bereit erklärt, den technischen Wechsel auf das neue Tarifsystem kosten- und ertragsneutral zu gewährleisten.
 

Das USB fordert massiv höhere Tarife

Verglichen mit dem letzten Vertrag verlangt das USB aber eine Tariferhöhung von rund 20 %. Zudem würden mit diesem Tarif weiterhin Leistungen doppelt (einmal über die Grund- und einmal über die Zusatzversicherung) verrechnet. Dies ist gesetzeswidrig und für die CONCORDIA inakzeptabel. Eine solche Preiserhöhung würde zudem die Prämien der Spitalzusatzversicherungen unserer Kundinnen und Kunden ungerechtfertigt verteuern.

Die CONCORDIA leistet Kostengutsprache im Umfang des letzten gültigen Tarifvertrags

Seit dem 1. Januar 2018 leistet die CONCORDIA für stationäre Behandlungen auf der privaten oder halbprivaten Abteilung des USB gegenüber dem Spital Kostengutsprache im Umfang der bis Ende 2017 gültigen Tarife. Die CONCORDIA ist also bereit, dem Spital weiterhin die gleich hohen Tarife zu bezahlen.

Das USB stellt nun inzwischen für Spitalaufenthalte nach einem massiv höheren Tarif Rechnung als bis anhin. Wir prüfen diese Rechnungen und bezahlen den gesetzeskonformen Teil. Doppelt verrechnete Leistungen (einmal über die Grund- und einmal über die Zusatzversicherung) sowie die vom USB einseitig vorgenommenen Tariferhöhungen werden gekürzt.
 

Bezahlen Sie keine vom USB direkt an Sie gesandten Rechnungen!

Sollten Sie als CONCORDIA-versicherte Person für eine Spitalbehandlung vom USB direkt eine Rechnung oder Nachrechnung erhalten, bitten wir Sie, diese auf keinen Fall zu bezahlen, sondern sofort mit uns Kontakt aufzunehmen:

Tel. +41 41 228 06 41 oder abrechnung.usb@concordia.ch

Wir werden die Angelegenheit gerne für Sie bereinigen und dafür sorgen, dass Ihnen keine zusätzlichen Kosten aus dieser Situation entstehen.