Stellungnahme zum vertragslosen Zustand mit dem Unispital Basel

Stellungnahme zu den Artikeln in der BAZ und BZ

Die CONCORDIA nimmt Stellung zu den Artikeln in der Basler Zeitung (BAZ) und der Basellandschaftlichen Zeitung (BZ) zum vertragslosen Zustand mit dem Unispital Basel (USB)

Am 6. und am 14. Juni haben die BAZ bzw. die BZ Artikel über den vertragslosen Zustand des Unispitals Basel mit der Helsana, der Sympany und der CONCORDIA veröffentlicht. Für die Erstellung dieser Artikel wurde die CONCORDIA weder von der BAZ noch von der BZ kontaktiert. Die Artikel enthalten darum auch diverse Falschinformationen in Bezug auf die CONCORDIA, insbesondere die folgenden:

  • Die CONCORDIA habe sogenannte Höchsttarife für das USB eingeführt
  • Patienten der CONCORDIA erhielten vom USB direkt eine Rechnung für die Behandlung und müssten einen Teil davon selber bezahlen
  • Betroffene CONCORDIA-Versicherte hätten einen Brief bekommen, in dem wir sie auf das Problem aufmerksam machten

Die BZ zitiert dazu noch ausführlich Stefan Heini als Mediensprecher der CONCORDIA. Stefan Heini ist aber Mediensprecher der Helsana, und die CONCORDIA wurde - wie bereits erwähnt - nicht angefragt.

 

Richtig ist:
  • Die CONCORDIA befindet sich aktuell immer noch in Verhandlung mit dem Unispital Basel.
  • Die CONCORDIA hat keine sogenannten Höchsttarife für das Unispital Basel eingeführt.
  • Aus diesem Grund hat die CONCORDIA auch keine Briefe an ihre Versicherten verschickt.
  • Alle Kostengutsprachen für Behandlungen im USB wurden im Umfang der bisherigen Tarifhöhe erteilt und das USB hat auf Basis dieser Kostengutsprachen behandelt. Versicherte müssen bis jetzt keine zusätzlichen Kosten befürchten.
  • Sollte es trotz der intensiven und konstruktiven Bemühungen des USB und der CONCORDIA nicht möglich sein, eine Lösung zu finden und damit in Zukunft wider Erwarten zu Höchsttarifen (Maximaltarifen) für das USB kommen, bestehen genügend alternative Spitäler im Raum Basel und in der ganzen Schweiz mit voller Kostendeckung. Zudem werden betroffene Patienten und Versicherte im Eintrittsfall für allfällige Inkonvenienzen direkt entschädigt.
  • Stefan Heini ist Mediensprecher der Helsana. Die Medienstelle der CONCORDIA wurde von den beiden Zeitungen nicht kontaktiert.