Check-up Gesundheitskompass CONCORDIA
Nutzen kennen - Risiken minimieren

Check-up und Vorsorge

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Beim Check-up handelt es sich um eine periodische Allgemeinuntersuchung bei Menschen, die sich prinzipiell gesund fühlen. Ein Check-up ist also gleichzeitig eine Vorsorgeuntersuchung zur Erkennung bisher symptomloser Krankheiten.

Die Motivation für einen Check-up liegt für viele Menschen in der Bestätigung von guter Gesundheit. Andere wiederum möchten zu ihrer Beruhigung eine schlimme Erkrankung ausschliessen.

Ein Check-up beinhaltet in der Regel:
  • Ausführliches Arzt-Patienten-Gespräch zur Erhebung der medizinischen Vorgeschichte
  • Erfassung und Aktualisierung des Impfstatus
  • Erfassung von Risikofaktoren und Hinweisen für gewisse Krankheiten
  • Körperliche Untersuchung
  • Laboruntersuchungen
  • Apparative Untersuchungen

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Weitere Informationen:

Um bisher symptomlose Krankheiten frühzeitig diagnostizieren zu können, ist es wichtig, dass die Ärztin bzw. der Arzt bei einer Vorsorgeuntersuchung verschiedene Risikofaktoren oder Hinweise auf bestimmte Erkrankungen erkennt. Dabei unterscheiden Mediziner zwischen Risikofaktoren, die einen Krankheitsstatus haben und verhaltensbedingten Risikofaktoren.

Zu den Krankheiten, die zusätzlich ein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen, gehören:
  • Bluthochdruck (Hypertonie)
  • Fettstoffwechselstörungen (zu hohe Cholesterinwerte)
  • Zuckerkrankheit (Diabetes Typ2)
  • krankhaftes Übergewicht (Adipositas)
Zu den verhaltensbedingten Risikofaktoren gehören:
  • Bewegungsmangel
  • Übergewicht
  • Nikotinkonsum
  • Drogenkonsum
  • bestimmte Ernährungsformen
  • sexuelle Aktivitäten
Auch die folgenden Risikofaktoren für Knochenbrüche aufgrund von Osteoporose werden von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin bei der Wahl der Untersuchungen berücksichtigt:
  • Alter
  • Untergewicht
  • Bewegungsmangel
  • Nikotinkonsum
Das Prüfen auf Anzeichen für folgende Krankheiten gehört ebenfalls zu einer Vorsorgeuntersuchung:
  • Depression
  • Demenz
  • Alkoholismus

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Weitere Informationen:

Beim Check-up gibt es Untersuchungen, die im Rahmen der Früherkennung von Krankheiten Sinn machen und solche, die in diesem Zusammenhang keinen Nutzen aufweisen.

Um das Risiko einer Fehldiagnose und einer darauf folgender Fehl- oder Überbehandlung zu reduzieren, ist es wichtig, dass Ihre Ärztin bzw. Ihr Arzt Ihre persönlichen gesundheitlichen Bedürfnisse oder Umstände (beispielsweise familiäre Häufung einer Krankheit) in die Wahl der Untersuchungen einfliessen lässt. 

Folgende Untersuchungen sind im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung sinnvoll:

Untersuchungen zur Erkennung von Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen:
  • Blutdruckmessung
  • Ermittlung des Body-Mass-Index (BMI)
  • Cholesterinmessung
  • Blutzuckerbestimmung
  • Screening für ein Bauchaortenaneurysma (Erweiterung der Hauptschlagader im Bauchraum)
Untersuchungen zur Früherkennung von Krebserkrankungen:
  • Gebärmutterhalskrebs: Abstrich, Test auf humanes Papillomvirus (HPV), HPV-Impfung
  • Brustkrebs: Abtasten der Brust, Mammographie bei Risikopatienten
  • Prostatakrebs: Untersuchung durch den Anus, Bestimmung des Prostata-spezfischen Antigens (PSA) bei Männern mit genetisch erhöhtem Risiko

  • Schwarzer Hautkrebs (Melanom): Hautinspektion
  • Darmkrebs: Stuhluntersuchung auf Blut, gegebenenfalls Darmspiegelung
Weitere Untersuchungen entsprechend des individuellen Risikos:
  • Osteoporose: Knochendichtemessung
  • Grüner Star (Glaukom): augenärztliche Untersuchung

Folgende Untersuchungen sind im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung und ohne Verdacht auf eine konkrete Krankheit nicht aussagekräftig:

  • Regelmässiges Röntgen der Lunge / des Brustkorbs bei Rauchern
  • Urinuntersuchungen
  • EKG und Belastungs-EKG
  • Lungenfunktionsprüfung (ausser zur Motivationsstärkung beim Nikotinstopp)
  • Bauchultraschall (ausser bei einer bekannten Erweiterung der Hauptschlagader im Bauchraum)
  • Bestimmung von Tumormarkern im Blut

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