Selbstgemachte Sonnenuhr

Die Sonne zeigt dir die Zeit

Schon die alten Ägypter brauchten Sonnenuhren, um die Zeit ablesen zu können. Und bis heute fanden sie in vielen verschiedenen Kulturen Verwendung! Der Stab, der die Zeit anzeigt, heisst Schattenstab. Man nennt ihn auch Gnomon – was soviel bedeutet wie «Erkenner der Zeit». Die Gnomonik steht auch für die Lehre der Sonnenuhren. So, genug Geschichte – Material bereitstellen, Sonnenuhr basteln und sich von der Sonne die Uhrzeit zeigen lassen.

Sonnenuhr

Das braucht's: 
  • Stab

  • Leeres Glas, Büchse oder Blumentopf (sollte nicht zu hoch sein)

  • Kieselsteine, Sand oder Erde

  • Papier, Karton oder Asphaltboden

 

So geht’s:

  1. Stab in einen mit Kieselsteinchen gefüllten Behälter oder direkt in den Boden stecken. Wichtig dabei: Der Stab muss immer in der Sonne stehen.
  2. Markiere die Position vom Behälter sowie die Himmelsrichtungen, damit Du es an einem anderen Tag oder Ort erneut aufstellen kannst.
  3. Schatten vom Stab stündlich mit Filzstift auf ein Papier oder mit Kreide auf den Boden zeichnen und die jeweilige Uhrzeit dazu notieren.

Tipp: Der Stab kann auch in einen Blumentopf mit Sand gesteckt werden. So können die Uhrzeiten auf der Innenseite des Blumentopfs mit Filzstift markiert werden.

 
 
Von Annette Gröbly, KILUDO Kreativmagazin für Kinder.