Wirbelsäule Gesundheitskompass CONCORDIA

Wirbelsäule: Verschleissbedingte und funktionsmindernde Erkrankung

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Die knöcherne Struktur der Wirbelsäule unterstützt und stabilisiert den Oberkörper und ist das Zentrum unseres Haltungsapparates, der Bewegungsabläufe ermöglicht. Viele Menschen haben mit zunehmenden Alter immer wieder einmal Rückenschmerzen, die jedoch häufig nur vorübergehend auftreten. 

Um Alterungs- und Verschleissprozesse vor allem an den Bandscheiben sowie an den Wirbelkörpern und -gelenken zu vermindern oder hinauszuzögern, haben sich Bewegungs- und Ernährungsmassnahmen bewährt:
  • Meiden Sie wenn immer möglich schwere, hebende körperliche Arbeiten.
  • Arbeiten Sie konsequent rückenschonend - an einem Büroarbeitsplatz genauso wie auf einer Baustelle. Schonende und entlastende Bewegungsabläufe sind wichtig, um Haltungsschäden und Überbeanspruchung der Wirbelsäule zu vermindern.
  • Bei degenerativen Wirbelsäulenerkrankungen durch Abnützung bzw. Überbeanspruchung sind rückenschonende Sportarten wie Schwimmen, Walking oder Radfahren sinnvoll. Denken Sie zudem an Rückengymnastik mit Übungen zum Aufwärmen, Kräftigen, Lockern und Dehnen.
  • Körperliches Normalgewicht mindert die mechanische Beanspruchung der Wirbelsäule und unterstützt eine gute Körperhaltung.

  • Achten Sie auf eine ausgewogene, salzarme Ernährung: reichlich Calcium (z.B. Milchprodukte, Feigen, Grünkohl, Walnüsse), Vitamine (Gemüse, Obst, Kräuter) sowie Alkohol im Mass.

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Rückentipps für Vielsitzende und Bewegungskurse
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Im Rahmen der Sturzprävention vermitteln wir Ihnen eine kostenlose Wohnungsabklärung durch eine Fachperson der Rheumaliga Schweiz:

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Montag–Freitag
von 8.00–12.00 Uhr
und 13.30–17.00 Uhr

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Body Mass Index (BMI)
Die meisten Erwachsenen leiden im Laufe ihres Lebens an Rückenschmerzen. Die Schmerzen klingen in der Regel innerhalb von wenigen Wochen ab. 80% der Rückenschmerzen haben keine genau feststellbare Ursache. Man vermutet unspezifische Gründe für Schmerzen wie Muskelverspannungen. Oft können Rückenschmerzen deshalb durch eine konservative Behandlung erfolgreich behandelt werden, d.h. mit gezielter Physiotherapie oder Infiltrationen (entzündungshemmende, schmerzstillende Spritzen).
  • Entzündungshemmende und schmerzstillende Medikamente helfen, akute Schmerzzustände abzufangen. Halten Sie sich dabei an die ärztlichen Verordnungen.
  • Bei unspezifischen Rückenschmerzen sind Röntgen-Aufnahmen in den ersten sechs Wochen unnötig. Sie verbessern das Behandlungsergebnis bezüglich Schmerzen, Funktionalität und Patientenzufriedenheit nicht. Sie verursachen hingegen unnötige Folgeuntersuchungen, Strahlenbelastung und Kosten. Dies zeigen Vergleichsstudien zwischen Patientengruppen mit und ohne Röntgenbild.
  • Um die Schmerzen nicht zu verstärken, gehen Sie bei Bewegungen behutsam vor und vermeiden Sie ruckartige Bewegungen.
  • Lassen Sie sich nach Abklingen der akuten Schmerzen wirkungsvolle Bewegungsübungen durch einen Physiotherapeuten instruieren, damit die konsequente Rückenschulung erfolgreich ist.
Die restlichen 20 % haben eine spezifische Schmerzursache. Dies können beispielsweise ein Bandscheibenvorfall (Diskushernie), eine Spinalkanalverengung oder osteoporosebedingte Wirbelfrakturen sein. Hier sind vertiefte ärztliche Abklärungen notwendig. Auch bei neurologischen Defiziten (z.B. Lähmungen oder Gefühlsstörungen in den Beinen) oder beim Verdacht auf eine infektiöse oder bösartige Erkrankung (z.B. der Bauorgane) können ärztliche Abklärungen mit bildgebenden Verfahren sinnvoll sein.

Bei medikamentösen Therapien empfehlen wir Ihnen Generika statt Originalpräparate. Nutzen Sie dazu die Generikasuche der CONCORDIA. Von kostengünstigeren – aber gleich wirksamen – Nachahmerprodukten profitieren Sie mit einem tieferen Selbstbehalt. Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker!

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Weitere Informationen:


Broschüre Medikamenteneinnahme
 zum Ausdrucken (PDF)


Suchfunktion Generika und Nachahmermedikamente

 


Sind Röntgenaufnahmen bei Rückenschmerzen sinnvoll?


Sind Röntgenaufnahmen bei Rückenschmerzen sinnvoll (Grafik 1Grafik 2)?
Während Rückenschmerzen aufgrund degenerativer Veränderungen im Anfangsstadium in der Regel durch Physiotherapie effektiv gelindert werden können, gelingt dies im fortgeschrittenen Stadium zunehmend weniger. Wenn schmerzhafte Fehlstellungen und Bewegungseinschränkungen zunehmen oder neurologische Ausfälle wie Gefühlsstörungen oder Lähmungen hinzutreten, ist ein operativer Eingriff zu prüfen, um Form und Stabilität der Wirbelsäule wiederherzustellen oder Nerven und Rückenmark zu entlasten.

Erhalten Sie mit einer unabhängigen und neutralen ärztlichen Zweitmeinung zusätzliche Sicherheit, bevor Sie sich zu einer Operation entschliessen. Die Indikation zur Operation und mögliche Therapiealternativen sollen zuerst umfassend geklärt und mit Ihnen besprochen werden. Gerade bei Wirbelsäulenoperationen wird eine Zweitmeinung auch von Wirbelsäulenspezialisten selber empfohlen. Mit einer Spitalversicherung bei der CONCORDIA ist eine ärztliche Zweitmeinung für Sie kostenlos, wenn Sie diese über das Luzerner Kantonsspital (LUKS) beantragen.

Wir möchten Ihnen sehr ans Herz legen, für Operationen an der Wirbelsäule eine erfahrene Klinik mit einer hohen Zahl an behandelten Fällen auszuwählen.

Die CONCORDIA hat das Institut B,B,S. Volkswirtschaftliche Beratung in Basel beauftragt, die Wirbelsäuleneingriffe von allen Schweizer Akutspitälern zu bewerten; unabhängig, neutral und gemäss statistischer Gütekriterien.

Bewertet wurden die Qualität der stationären Behandlung zusammen mit der Aufenthaltsdauer und den Spitalkosten.
  • Als Ergebnis zeigen wir Ihnen im persönlichen Gespräch auf, welche Spitäler sich bei Operationen an der Wirbelsäule schweizweit bei der Qualität und der Wirtschaftlichkeit der Behandlung über mehrere Jahre besonders ausgezeichnet haben.
  • Nutzen Sie unser Beratungsangebot, um diejenigen Gründe zu erfahren, die für Ihre Spitalwahl wirklich wichtig sind.
  • Selbstverständlich haben Sie nach wie vor und im Rahmen Ihrer Grund- und Zusatzversicherungen die Wahl, wann und wo Sie sich behandeln lassen möchten.

Persönliche Beratung:
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Beratung Spitalwahl


Beratung Zweitmeinung

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Weitere Informationen:

Der Genesungsverlauf nach einer Wirbelsäulenoperation geht häufig zügig voran. Eine gewissenhafte ambulante Rehabilitation ist notwendig, um wieder ausreichend Kraft und Rückenstabilität zu erreichen.
  • Physiotherapeutische Massnahmen stärken nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern auch die Bauchmuskulatur und den Beckenboden. Vielleicht dauert es auch eine gewisse Zeit, bis Sie wieder Vertrauen und Sicherheit in sich und die körperlichen Fähigkeiten erreicht haben.
  • Falls Sie Gehilfen benötigen: Kauf statt Miete lohnt sich schon nach wenigen Tagen.
  • Organisieren Sie - wenn immer möglich - die Fahrgelegenheiten zur ambulanten Psysiotherapie mit dem öffentlichen Verkehr oder Familienangehörigen. Es ist möglich, Sitzungstermine zeitlich so anzupassen, dass Sie genügend Zeit für die Hin- und Rückfahrt aufwenden können.
  • Mit einer chronischen Krankheit zu leben, erfordert eine sehr gutes Selbstmanagement, um im Alltag die verschiedenen Herausforderungen bewältigen zu können. Unser persönliches Coaching unterstützt Sie, gute Lösungen zu finden.
Sparen Sie Kosten, wenn Sie Medikamente als Generika und über eine Versandapotheke beziehen. Für einen längeren oder dauerhaften Bezug lohnen sich zudem grössere Packungsgrössen. 

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