Knabe liest Buch mit seiner Schwester im Hintergrund

Karriere bei der CONCORDIA: Vom Lernenden zum Departementsleiter

Wenn man Herausforderungen als Chancen betrachtet, gerne mit anpackt und mit Empathie auf die Menschen zugeht, dann kann man viel erreichen. So auch Michael Morger. Er hat bereits seine Lehre bei der CONCORDIA absolviert und durch Fleiss und Mut Karriere gemacht. Heute ist Michael Departementsleiter Leistungsprüfung.

Michael Morger erzählt von seinem Karrierweg bei der CONCORDIA. Seine Geschichte beginnt er lachend mit «Es war einmal …». Doch eigentlich verlief die CONCORDIA-Karriere von Michael Morger rasant: Er startete 2002 als kaufmännischer Lernender beim Service Center Schönenwerd, arbeitete nach der Lehre als Leistungsspezialist in Aarau, kehrte 2007 als Leistungsspezialist nach Schönenwerd zurück und wurde 2009 Teamleiter. Seit Januar 2020 ist er Departementsleiter Leistungsprüfung am Hauptsitz in Luzern. Was ihn von Beginn an stark prägte, waren die vielfältigen Aufgaben und die Wertschätzung sowie das Vertrauen, das er von seinen Vorgesetzten bekam: «Diese Zeit war herausfordernd, aber für mich öffneten sich dadurch viele Türen.»

Karrieretipp: Ausprobieren und Verantwortung übernehmen

«Wenn man so viele verschiedene Themen in seinem Berufsalltag erlebt, wird man automatisch zum Allrounder. Man probiert einfach aus und übernimmt dabei gleichzeitig Verantwortung. Meine Vorgesetzten haben mich immer unterstützt, gefördert aber auch gefordert. Dadurch war ich in der Lage, meine Sozial- und Selbstkompetenz laufend weiterzuentwickeln. Ich kann mich gut erinnern, dass die ersten Kontakte mit Kundinnen und Kunden und insbesondere mit Leistungserbringern ganz schön herausfordernd waren. Aber man wächst ja mit seinen Aufgaben», schmunzelt der Senkrechtstarter.

Erfolgsgeschichte: Vom Teammitglied zur Führungsperson

Als er 2009 zum Teamleiter aufstieg war Michael Morger aufgeregt. «Ich war ja zuvor auch selbst Teil des Teams. Wenn man dann plötzlich der Vorgesetzte ist, muss man das behutsam angehen. Man kann nicht erwarten, dass alle Teammitglieder sich in gleichem Masse mit einem freuen. Glücklicherweise hat das Team meinen Wechsel zum Vorgesetzten sehr gut aufgenommen, was mich natürlich sehr gefreut hat», erzählt er. Michael Morger hat seinen Führungsstil schnell gefunden. Mit Hilfe von Führungs- und Förderungskursen lernte er, worauf man in der Führung achten muss: «Ich habe schnell gemerkt, was mir persönlich wichtig ist: Die individuelle Förderungen und Motivation der Mitarbeitenden zur Erbringung einer Top-Dienstleistungsqualität für unsere Kundinnen und Kunden. Ich wollte die sich mit der Zeit verändernden Kundenbedürfnisse besser verstehen und dieses Wissen teilen. Es war mein grösster Wunsch, etwas bewegen zu können!»
 
Und das konnte er. 2014 wurde er stellvertretender Leiter des Service Centers in Zürich, drei Jahre später Leiter des Service Centers Schönenwerd. «Für mich war dieser Schritt ein starkes Zeichen der Wertschätzung innerhalb der CONCORDIA! Nebenberuflich habe ich in dieser Zeit ein Studium zum eidg. dipl. Versicherungswirtschafter HF gemacht, um meine Kenntnisse weiter auszubauen.» Er führt ab diesem Zeitpunkt erstmals Führungskräfte. «Auch das war wieder etwas Neues, Spannendes und Herausforderndes für mich. Durch Empathie und dank eigener Erfahrung kann man sich gut in die unterschiedlichen Situationen der Mitarbeitenden und Vorgesetzten hineinfühlen. Ich möchte alle Mitarbeitenden zu Höchstleistungen motivieren - aber nicht überfordern! Das ist ein wichtiger Aspekt in der Führung.»

Hohe Anforderungen für unsere Kundinnen und Kunden

Ein Aspekt, der für Michael Morger stets im Vordergrund steht: die Kundinnen und Kunden der CONCORDIA. «Warum möchte ich meine Mitarbeitenden zu Höchstleistungen animieren? Weil es jeden Tag darum geht, dass wir unseren Kundinnen und Kunden in unterschiedlichen Lebenssituation eine Top-Dienstleistungsqualität bieten. Es ist nicht immer einfach, die Bedürfnisse der Versicherten zu erfüllen. Aber wir geben unser Bestes und das erwarte ich sowohl von meinen Mitarbeitenden als auch von mir.» Die Vorbildfunktion ist Michael Morger besonders wichtig: «Es bringt nichts, wenn man etwas fordert, das man selbst nicht lebt.» 

Seit Januar 2020 ist er Departementsleiter Leistungsprüfung am Hauptsitz in Luzern. Ob er schon immer eine solche Karriere angestrebt hatte? «Ja, eigentlich schon. Ich hatte früh den Wunsch, mich weiterzuentwickeln, Wissen zu vermitteln und ein Vorbild für andere zu sein. Und das versuche ich mit grosser Freude jeden Tag voranzutreiben. Ich habe die verschiedenen Stufen in der Leistungsabwicklung selbst miterlebt, und weiss, was die Arbeit im Team für unsere Kundinnen und Kunden bedeutet. Ich packe gerne mit an und nutze die Chancen, die sich mir bieten. Meine Vorgesetzten, meine Teamkollegen und die CONCORDIA haben mich dabei stets gefördert und unterstützt. Das ist Wertschätzung pur!»

«Seit ich Michael Morger kenne, bin ich fasziniert von seiner Aufgewecktheit, seiner Zielstrebigkeit und seiner ausgesprochen positiven Art. Er ist mit Kopf, Hand und Herz zu hundert Prozent bei seinen Mitarbeitenden, bei der CONCORDIA und - was mich natürlich besonders freut - bei den Leistungen. Michael zeigt exemplarisch, welch tolle Entwicklungsmöglichkeiten in unserem Unternehmen bestehen. Das Schönste finde ich aber, dass er nicht der einzige ist. Es gibt viele andere Kolleginnen und Kollegen, denen ähnliches gelingt und die bei uns im Beruf glücklich werden.»

Jürg Vontobel, Leiter Leistungen − Mitglied der Geschäftsleitung

 

 

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