Vaterschaftsurlaub - ein Vater hält sein neugeborenes Kind

Wie drei Wochen Vaterschaftsurlaub die
ganze Familie entlastet

Das erste Lächeln. Die ersten lustigen Grimassen. Die ersten Greifversuche. Dank dem neuen Vaterschaftsurlaub erleben immer mehr Väter diese grossen Veränderungen hautnah mit. Frischgebackene CONCORDIA-Väter erhalten gar drei Wochen. Leandro erzählt, wie er diese ereignisreiche Zeit erlebt hat.

Eine Geburt verändert das Leben von Mutter und Vater grundlegend. Plötzlich ist da eine kleine Person, die den Alltag einer Familie bestimmt. Windeln wechseln, stillen oder Schoppen geben, baden, und und und. Aber auch für das Baby verändert sich viel. Nach neun Monaten im geschützten Bauch der Mutter, muss es sich nun erst einmal an das Leben «in der Welt draussen» gewöhnen. Schon in den ersten Wochen geschieht viel: Das erste Lächeln war anfangs vielleicht noch ein Reflex, doch bald kommt es ganz bewusst. Und sie fangen an sich zu bewegen und Stimmen zu erkennen.

Umso schöner, dass Leandro die Entwicklung seiner Tochter Philine hautnah miterleben und seine Partnerin im Alltag tatkräftig unterstützen durfte. «Wir hatten das grosse Glück, dass Philine im Januar 2021 zur Welt kam, sozusagen pünktlich zum Start des neuen, dreiwöchigen Vaterschaftsurlaubs», erzählt der Fachspezialist Unternehmungskommunikation aus Engelberg lachend. 

 

Drei oder vier Wochen Vaterschaftsurlaub?
Bei der CONCORDIA haben Väter die Qual der Wahl

Die Rolle der Väter hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt. Sie wollen heute aktiver in der Vaterrolle sein, mehr mitkriegen von den Kindern und sich stärker in den Familienalltag einbringen. Auch deswegen hat am 27. September 2020 eine Mehrheit der Schweizer Stimmbürgerinnen und -bürger für den bezahlten zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub gestimmt. Und seit dem 1. Januar 2021 haben werdende Väter nun also Anspruch auf zwei Wochen Vaterschaftsurlaub in der Schweiz. Zu diesen glücklichen Vätern gehört auch Leandro.

Die CONCORDIA legt Wert darauf für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein familienfreundliches Umfeld zu schaffen und hat deshalb ein innovatives Vaterschaftsurlaub-Projekt lanciert. «Zwei Wochen Vaterschaftsurlaub sind gut, aber auch sehr schnell vorbei», erklärt Peter Anderegg, Leiter Personal bei der CONCORDIA, «deshalb haben wir uns als besonders familienfreundliches Unternehmen entschieden werdenden Vätern eine attraktive Auswahl zu geben. Entweder drei Wochen bei vollem Lohn oder sogar vier Wochen bei 80 % Lohn zu gewähren.» 

 

Papi-Tag mit Anouk und Entlastung fürs Mami

Wie genau hat nun Leandro zuhause angepackt? «Ich habe versucht meine Partnerin Martina in so vielen Bereichen wie möglich zu entlasten, damit sie sich auf Philine konzentrieren konnte», erzählt er. «Ich habe beispielsweise geputzt, eingekauft und gekocht». Auch konnte er viel Zeit mit der älteren Tochter Anouk verbringen. «Für sie war es natürlich auch eine riesengrosse Umstellung, und der Nr.1-Platz in der Familie kam plötzlich ins Wackeln», ergänzt Leandro mit einem Schmunzeln.

Vaterschaftsurlaub - Papitag und Entlastung für Mami. Eine Skitour mit dem Nachwuchs. Auch um Philine hat sich Leandro rührend gekümmert: «Was einem als frischgebackener Papi in den ersten Tagen und Wochen halt möglich ist. Ich habe ihr die Windeln gewechselt, sie oft in den Arm genommen und beruhigt oder schöne Spaziergänge im verschneiten Engelberg unternommen. So habe ich dem Mami den einen oder anderen ruhigen Moment beschert und Anouk bekam so auch noch ihre Mami-Zeit.» Aber am besten konnte er Martina unterstützen, indem er den Haushalt schmiss und Anouk betreute. «Wir haben die Natur gleich vor der Haustüre und so konnten wir viel draussen unternehmen», erklärt Leandro. Dank der richtigen Ausrüstung lagen auch kleinere Skitouren mit Anouk drin. Die Tochter verbrachte so den Mittagschlaf, Papi konnte sich etwas auspowern und Mami genoss die ruhige Zeit mit Philine. 

Flexibilität beim Bezug des Vaterschaftsurlaubs

«Meinen dreiwöchigen Vaterschaftsurlaub habe ich nicht auf einen Schlag bezogen, sondern über mehrere Wochen verteilt», klärt Leandro auf. Gemeinsam mit seiner Vorgesetzten und dem Team habe er entschieden, dass dies für die Familie und das Team die beste Lösung sei. «So konnte ich zu Hause meine Familie über eine längere Zeit unterstützen, aber gleichzeitig in einem 60-%-Pensum meinen beruflichen Verpflichtungen nachkommen.» Dadurch habe es auch keinen abrupten Wiedereinstieg gegeben, bei dem sich von heute auf morgen wieder alles ändert.

Zusätzliche Flexibilität erhalten Mitarbeitende bei der CONCORDIA auch mit dem Home-Office. «Für mich als Vater ist das Gold wert. Ich kann meine Zeit so noch freier einteilen und immer dort mithelfen, wo es mich gerade braucht – in der Arbeit oder in der Familie.» 
Leandro geniesst mit seiner Familie so oft wie möglich Zeit in der freien Natur. Wie hier auf einer Wanderung in Laax.
Leandro geniesst mit seiner Familie so oft wie möglich Zeit in der freien Natur. Wie hier auf einer Wanderung in Laax.

Der Dank geht ans Team

Im Vergleich zur ersten Geburt hatten Leandro und seine Familie eine viel höhere Planungssicherheit und konnten organisatorisch bereits im Vorfeld viel regeln. «Ich bin der CONCORDIA und meinen Teamgspändlis unglaublich dankbar, dass wir eine Lösung gefunden haben, die für alle Beteiligten stimmte», erklärt Leandro. Er ist sich sicher: «Richtig geplant ist der Vaterschaftsurlaub ein Segen für die ganze Familie.»

 

Swiss Arbeitgeber Award

Die CONCORDIA gewinnt den 1. Platz

Nachdem die CONCORDIA beim Swiss Arbeitgeber Award bereits 2016 und 2018 mit hervorragenden Ergebnissen brillierte, folgt nun die Krönung: In der prestigeträchtigen Kategorie für grosse Unternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitenden holt sie den ersten Platz! Damit dürfen wir nun mit gutem Recht festhalten, dass wir zu den allerbesten Arbeitgeberinnen der Schweiz gehören.